Steuerbremse kommt: kalte Progression soll schrittweise abgeschafft werden

Datum des Artikels 12.12.2014

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Die MIT begrüßt den Beschluss des CDU-Bundesvorstandes, noch in dieser Legislaturperiode die kalte Progression in einem ersten Schritt finanzwirksam abzuschaffen.

Der MIT-Bundesvorsitzende Dr. Carsten Linnemann erklärt dazu: „Es ist ein Erfolg, dass wir eine gemeinsame Lösung im CDU-Vorstand gefunden haben. Wir hoffen, dass der Parteitag diesen Vorschlag breit unterstützt. Damit sendet die CDU ein wichtiges Signal an die Arbeitnehmer, Mittelständler und Freiberufler: Der Staat soll ihnen die Einkommenserhöhungen, die nur dem Kaufkrafterhalt dienen, nicht mehr wegnehmen. Wichtig war uns, dass die Steuerzahler spätestens 2017 die Finanzwirksamkeit auf dem Lohnzettel spüren. Dies ist ein erster Schritt. Natürlich hätten wir uns eine etwas konkretere Formulierung zu einem Automatismus gewünscht. Aber gemeinsam haben wir erreicht, dass die CDU die kalte Progression dauerhaft abschaffen will. Jedenfalls tritt der Staat bei der kalten Progression endlich auf die Steuerbremse.“

Der Landesvorsitzende der MIT Sachsen, Dr. Markus Reichel, zu dem Beschluss: "Ich begrüße es sehr, dass nun konkrete Schritte zur Beseitigung der Steuerungerechtigkeit durch die kalte Progression vereinbart wurden. Dies war auch ein wesentliches Thema für die MIT Sachsen. Vor allem aber freut mich, dass wir eine breite Unterstützung innerhalb der Sächsischen Union für den Antrag erhalten hatten."