Statement der MIT-Sachsen Vorsitzenden Nora Seitz zum Positionspapier der Allianz für Sachsen „Kommunen und Wirtschaft fordern Reformagenda für den Freistaat Sachsen“

Datum des Artikels 15.01.2026
Pressemitteilung

Die MIT-Sachsen begrüßt das gemeinsame Positionspapier „Kommunen und Wirtschaft fordern Reformagenda für den Freistaat Sachsen“ der „Allianz für Sachsen“ vom 14.01.2026 ausdrücklich.

Die darin formulierten Forderungen der sächsischen Wirtschafts-, Kommunal- und Kammerorganisationen setzen wichtige Impulse für eine zukunftsfeste Politik im Freistaat. Darüber hinaus werden die zentralen Herausforderungen unseres Landes klar und sachlich auf den Punkt gebracht: zu viel Bürokratie, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, angespannte Kommunalfinanzen und ein erheblicher Investitionsbedarf.

Hierzu erklärt die MIT-Sachsen-Vorsitzende Nora Seitz: „Die im Positionspapier hervorgebrachten Punkte sind eine nüchterne Bestandsaufnahme des aktuellen Status quo und geben Anlass, den eingeschlagenen Reformkurs der Sächsischen Staatsregierung unter Ministerpräsident Michael Kretschmer konsequent weiter einzuschlagen.“

Besonders der umfassende Ansatz zum Bürokratieabbau findet die volle Unterstützung der MIT-Sachsen. Der Rückbau überflüssiger Regelungen, der Verzicht auf sächsische Sonderwege („Gold-Plating“) bei Bundes- und EU-Recht sowie die Reduzierung von Schriftformerfordernissen und Bewilligungsstellen sind zentrale Hebel, um Verwaltung leistungsfähiger zu machen und Unternehmen – allen voran die kleinen und mittelständischen Unternehmen und das Handwerk – spürbar zu entlasten.

„Bürokratieabbau ist kein Selbstzweck, sondern ein kostenloses Konjunktur- und Produktivitätsprogramm für unseren Mittelstand und unsere Kommunen. Die von der Staatsregierung eingesetzte Reformkommission ist dafür der erste richtige Schritt“, so die MIT-Sachsen-Vorsitzende Seitz.

Auch der klare Fokus auf qualifizierte Fachkräftezuwanderung, eine leistungsfähige Bildungspolitik und die Stärkung der dualen Berufsausbildung ist aus Sicht der MIT-Sachsen zu begrüßen. Die Trennung von Arbeitsmigration und Asyl, die Aktivierung inländischer Arbeitskräftepotenziale sowie der Verzicht auf arbeitszeitverkürzende Maßnahmen sind aus Sicht der MIT zwingend erforderlich, um Produktivität und Wohlstand zu sichern.

Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Bildung müssen beschleunigt, Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich verkürzt und die kommunale Finanzbasis nachhaltig gestärkt werden. Nur so sichern wir Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Freistaat und Deutschland.

Das Positionspapier der „Allianz für Sachsen“ ist „eine tragfähige Grundlage für den weiteren politischen Dialog. Wirtschaft, Kommunen und Politik ziehen hier an einem Strang. Die MIT-Sachsen steht bereit, diesen Reformprozess konstruktiv zu begleiten und ihre mittelständische, wie auch handwerkspolitische Expertise einzubringen.“

Dresden, den 15.01.2026