Die vorliegenden Eckwerte zum Bundeshaushalt 2027 und zum Finanzplan bis 2030 sind noch kein endgültig beschlossener Haushalt. Sie zeigen aber eine finanzpolitische Richtung, die aus Sicht der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Sachsen Anlass zu großer Sorge gibt.
Der Kernhaushalt droht zunehmend von echten Zukunftsinvestitionen gesäubert zu werden, um den Status quo laufender Ausgaben zu finanzieren. Gleichzeitig werden Investitionen über Sondervermögen und Nebenhaushalte ausgelagert. Das mag kurzfristig haushaltstechnisch Spielräume schaffen, ist aber keine solide Finanzpolitik....
Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben beschlossen, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten 2026 eine steuer- und abgabenfreie Prämie bis zu 1.000 Euro zahlen können. Das Ziel ist eine Entlastung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Ohne Frage: Beschäftigte brauchen mehr Netto vom Brutto. Ihre Leistung muss sich lohnen.
Fakt ist jedoch: Gerade Überstunden und Mehrarbeit, aber auch Sonderzahlungen schlagen sich in ihrem Geldbeutel derzeit nicht ausreichend nieder.Entlastung ist das Gebot der Stunde – für alle. Deshalb darf die Entlastungsprämie nicht zu einer Belastungsprämie von...
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Sachsen fordert angesichts der hohen Kraftstoffpreise infolge des Irankrieges eine spürbare und sofort wirksame Entlastung für Betriebe, Pendler und Familien. Gerade im ländlichen Raum sind viele Arbeitnehmer und Unternehmen auf das Auto angewiesen. Für Handwerk, Pflege, Logistik, Außendienst und den gesamten Mittelstand ist Mobilität daher keine Nebensache, sondern Voraussetzung für tägliche Arbeit und wirtschaftlichen Erfolg.
Ein erheblicher Teil der Spritpreise in Deutschland ist staatlich verursacht. Auf jeden Liter Benzin entfallen derzeit...
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Sachsen kritisiert den Vorstoß von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zum sogenannten Bundestariftreuegesetz aufs Schärfste. Was als Stärkung der Tarifbindung verkauft wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ideologisch motivierter Angriff auf die Vertragsfreiheit, als Bürokratiemonster für den Mittelstand und als rechtlich höchst fragwürdiges Konstrukt.
Dieses Vorhaben ist eine marktwirtschaftliche Geisterfahrt. Anstatt fairen Wettbewerb zu fördern, missbraucht der Bund die öffentliche Auftragsvergabe als Erziehungsinstrument...
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Sachsen stellt sich hinter den Vorstoß von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zur Reform der Einkommensteuer. Linnemanns Plan, den Spitzensteuersatz erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 80.000 Euro greifen zu lassen statt wie bisher bei rund 68.000 Euro, ist aus Sicht der sächsischen MIT eine überfällige Korrektur eines ungerechten Steuersystems.
„Wir erleben derzeit, dass engagierte Facharbeiter, Meister und kleine Unternehmer in Sachsen viel zu früh vom Spitzensteuersatz getroffen werden. Das ist leistungsfeindlich“, erklärt die...
Die MIT Sachsen kritisiert den aktuellen Vorstoß der SPD zur Erbschaftsteuer sowie die daraus resultierende Debatte ausdrücklich. Besonders kritisieren wir als Wirtschaftsverband der CDU Sachsen die Freibetragsgrenze von fünf Millionen Euro. „Kein Unternehmen hat einfach mal so fünf Millionen Freibetrag auf dem Konto zur freien Verfügung“ kritisiert die Landesvorsitzende der MIT Sachsen, Nora Seitz. Vielmehr investieren Unternehmen ihr Kapital dauerhaft in den Betrieb und damit auch in Arbeitsplätze. Gerade in inhabergeführten Unternehmen, wie sie in Sachsen überwiegend anzutreffen sind,...
Die MIT-Sachsen begrüßt das gemeinsame Positionspapier „Kommunen und Wirtschaft fordern Reformagenda für den Freistaat Sachsen“ der „Allianz für Sachsen“ vom 14.01.2026 ausdrücklich.
Die darin formulierten Forderungen der sächsischen Wirtschafts-, Kommunal- und Kammerorganisationen setzen wichtige Impulse für eine zukunftsfeste Politik im Freistaat. Darüber hinaus werden die zentralen Herausforderungen unseres Landes klar und sachlich auf den Punkt gebracht: zu viel Bürokratie, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, angespannte Kommunalfinanzen und ein erheblicher...